Anerkennung für einen Revolutionär aus dem Allgäu

Anerkennung für einen Revolutionär aus dem Allgäu

Erst auf den zweiten Blick mit den Menschenrechten verbunden ist eine gute Nachricht, die mich zu Jahresbeginn aus dem Allgäu erreichte: In Immenstadt soll bald ein zentraler Platz nach Fidel Schlund benannt werden. Dort werden zukünftig Bürger*innen und Tourist*innen daran erinnert, dass es bereits 1848 im Allgäu mutige Bürger*innen gab, die sich für grundlegende politische Reformen, Bildung, die Unabhängigkeit der Gerichte und eine freie Presse einsetzten – Forderungen, die nach wenigen Monaten schon die Revolution von 1848 prägten und 100 Jahre später auch zum Bestandteil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurden. Fidel Schlund musste nach der gescheiterten Revolution von 1848 das Allgäu verlassen und kämpfte dann an der Seite von Präsident Lincoln gegen die Sklaverei in den USA. Dort ist er auf einer Art Ehrenfriedhof in Newark beerdigt, den ich vor einiger Zeit besuchte.

Mehr über Fidel Schlund und die Revolution 1848 im Allgäu gibt es in dem von mir herausgegebenen Buch „Für die Freiheit: Revolution im Allgäu 1848“ zu lesen:
www.barbara-lochbihler.de/footer-navigation/publikationen/detail-pub/news/es-lebe-die-freiheit-revolution-im-allgaeu-184849/

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