Seit 2007 findet in Brünn/Brno jährlich ein Symposium unter dem Titel „Dialog in der Mitte Europas“ statt. In diesem Jahr war ich eingeladen, daran mitzuwirken, denn es ging um das Thema „Menschenrechte in einer unmenschlichen Welt“. Auf Podien, in Diskussionsrunden und im offenen Austausch diskutierten rund 150 Expertinnen und Experten über die Frage, ob die Menschenrechte noch eine gemeinsame Grundlage sind in einer Ära ohne Konsens. So unterschiedlich die Professionen der Teilnehmenden, so verschieden waren auch die Perspektiven auf diese Frage. Angesichts der vielfältigen Unrechts- und Gewalterfahrungen in der europäischen Vergangenheit und Gegenwart zog sich durch alle Gespräche die Gemeinsamkeit, dass Menschenrechte für das friedliche Zusammenleben unverzichtbar sind.
Einen ausführlichen Bericht über das XXXIV. Brünner Symposium finden Sie auf der Webseite der Ackermann-Gemeinde, die diese Veranstaltung gemeinsam mit der Bernard-Bolzano-Gesellschaft jedes Jahr vor Ostern veranstaltet.